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Deutsche Meisterschaften der Masters im modernen Fünfkampf in Minden am 04. und 05.07.2014

Aktualisiert (Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 05:53 Uhr) Geschrieben von: Matthias Dahlem Mittwoch, den 09. Juli 2014 um 16:32 Uhr

Zusätzlich zu den üblichen traditionellen Veranstaltungsorten präsentierte sich diesjährig Minden bei Kaiserwetter als durchaus tauglicher Wettbewerber. Man bemerkte bei jeder Gelegenheit die engagierte und sorgfältige Vorbereitung durch Roland Fischer und seine Helfer. Rüdiger Menz und sein Team stellten sich ebenfalls erneut mit kaum zu begreifender Geduld und Einsatzbereitschaft in den organisatorischen und auswertetechnischen Dienst der Sache, man kann es eigentlich verbal kaum angemessen würdigen.

Matthias Dahlem hatte schon am ersten Veranstaltungstag sein Primärziel erfüllt. Nach den desaströsen Schießergebnissen der letzten Wettbewerbe erreichte er mit 143 Punkten ein respektables Ergebnis und im Schwimmen mit 1:13.30 Minuten auf 100 m eine ebenfalls zufriedenstellende Leistung.

Nach den durchweg positiven Ergebnissen der letzten Fechttuniere war die Hoffnung groß, am zweiten Tag durch ein überdurchschnittliches Resultat beim Fechten die Abbonnements- Sieger der letzten Events zumindest etwas nervös zu machen. Das ging gründlich in die Hose. Durch die Ein-Treffer Regelung haben die Athleten mit einer perfektionierten "Killertechnik" eindeutig die besseren Karten, und so verdiente sich Matthias auf der persönlichen Scorer- Card der eleganten Treffer und Paraden das ein oder andere Sternchen, aber in der schnöden und humorlosen Endabrechnung stand ein desillusionierendes 14:14.

Das Reiten entpuppte sich diesmal als Schlüsseldisziplin. Matthias hatte Losglück und durfte sich mit einem Pferd verlustieren, das nichts anderes im Sinne hatte als seinem Reiter einen angenehmen Tag zu bescheren. Die daraus resultierende Hochstimmung führte dann zu einer leichten Unkonzentriertheit am Ende des sehr guten Ritts mit der Folge, dass sich das letzte Hindernis dann nicht da befand, wo es der geneigte Reiter im Gedächtnis hatte. Ärgerliche Fehlerpunkte waren die Folge.

Andere Reiter hatten etwas weniger Glück und scheiterten z.T. auf ganzer Linie. Hier trennte sich diesmal die reiterliche Spreu vom Weizen. Leider verselbstständigte sich bei einigen Athleten der Wettbewerbsgedanke und es kam im Anschluss zu diversen Klagen und Protesten mit nicht immer stringenten Entscheidungen der Wettkampfleitung, so dass leider viel von der im Vorfeld herrschenden Harmonie und guten Stimmung verloren ging.

Der abschließende Geländelauf verdiente seinen Namen und verlangte den Teilnehmern zum Abschluss noch einmal alles ab. Trotz sehr reduzierter Vorbereitung wegen übel schmerzender Achillessehnen gelang Matthias auch hier eine vorzeigbare Leistung.

Innerhalb der abschließenden Wertung erreichte Matthias seinen inzwischen gewohnten dritten Platz, konnte aber den Punkteabstand zu den davor platzierten Teilnehmern im Vergleich zu den letzten Veranstaltungen erfreulich verringern.