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Präsidentenpokal Schüler 2015 Rheinische Mannschaftsmeisterschaft am 01. März in Solingen

Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 00:00 Uhr) Geschrieben von: Matthias Dahlem Dienstag, den 03. März 2015 um 06:53 Uhr

Diese Mannschaftsmeisterschaft stand für uns unter einem ungünstigen Stern. Vorwiegend krankheitsbedingt konnten wir nicht in der stärksten Besetzung antreten und mit Selina Maysami, Fritz Kranki und Bartolomé Stubenrauch nur eine Dreier-Mannschaft aufbieten, bei der kein Fechter zwischendurch pausieren konnte. Dies machte unserem jüngsten Fechter Barolomé bereits nach dem ersten Mannschaftskampf sehr zu schaffen. 

11 Mannschaften, aufgeteilt in drei Gruppen (2x4, 1x3) fochten zunächst um den Einzug in das Achterfinale. 

Das erste Mannschaftsgefecht gegen den Dürener FC II gewann unsere Mannschaft überlegen mit 45:21 und überließ den Gegnern nur 3 knappe Einzelsiege. 

Aber im zweiten Mannschaftsgefecht gegen den DFC Düsseldorf bauten unsere Fechter bereits ab. Selina gewann nur ihr erstes Einzelgefecht 5:1, und Fritz gestaltete sein letztes Gefecht 5:5 unentschieden. Alle anderen Einzelgefechte gingen verloren, der Endstand 23:45.  

Das letzte Mannschaftsgefecht der Vorrunde gegen Moers ging mit 19:45 auch glatt verloren. Selina gelang wieder nur ein Einzelsieg 7:4 gegen Seline Pachmann und Fritz schaffte eine knappe 4:5-Niederlage gegen dieselbe Fechterin. 

Aber es sollte noch schlimmer kommen. Der Platz 8 auf der Indexliste hatte zur Folge, im 8-er KO erneut auf die erstplatzierte Mannschaft aus Moers zu treffen. Man glaubt es kaum, nach dem vorletzten Einzelgefecht stand es inakzeptabel 2:40 (!) (die beiden Treffer hatten Barti und Fritz erzielt, während Selina gegen Bergmann und Pachmann jeweils 0:5 sang- und klanglos untergangen war). Schließlich riss sich Selina im letzten Einzelgefecht gegen Emily Klockhaus zusammen und „verbesserte“ das Endergebnis auf 9:45. Es blieb bei dem unbefriedigenden 8. Platz.  

Zusammenfassung: Unserem Team fehlte diesmal der gemeinsame Kampfgeist, um maximale Leistungen abzurufen. Selinas 0:5-Niederlagen sind heftig, denn sie fand kein Mittel gegen ihre Moerser Gegnerinnen, die sie früher in Schach halten konnte, die aber härter trainieren und inzwischen stärker und variabler geworden sind. Fritz focht solide im Rahmen seiner Möglichkeiten. Bartolomé, der jüngste Fechter im Team, ermüdete, hatte vor den Gegnern des älteren Jahrgangs viel Respekt und konnte seine bekannte Kampfkraft nicht abrufen. Es ist noch viel zu tun………..

WF/02.03.2015